Naturwissenschaftlich-Technologisches und Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium

Aufführung der Theatergruppe: Vampire auf Schloss Königstein

Vorankündigung: Freitag, 30.06.2017 um 20 Uhr in der Reithalle: Festival für Schultheater: Vampire...

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Torhunger gestillt: Schulmannschaft des Ernestinums ist die Nummer 1 in der Region

Den Raum Coburg vertritt dieses Jahr bei den Regionalmeisterschaften Fußball der Altersklassen 2004...

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Fahrt zur Hannovermesse

Alle zwei Jahre findet in Hannover die große Industriemesse statt. Am 24.04.2017 war es wieder...

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Aktivitäten

Schülerinnen und Schüler auf Klostertour in Bamberg

Von Klostermauern und Missionaren
Wie wohnt eigentlich eine Ordensschwester?
Katholische Schülerinnen und Schüler auf Klostertour in Bamberg

Wie wohnt eine Nonne und warum sind die Comboni-Mönche bereit, in gefährlichen Gebieten zu arbeiten, wo schon manche ihrer Brüder ihr Leben verloren haben? Diese und andere Fragen beschäftigten die katholischen Siebtklässler des Ernestinums bei ihrer Klostertour in Bamberg. Zusammen mit ihrem Religionslehrer Herrn Röder und mit Frau Wicht machten sich die Schülerinnen und Schüler auf eine schweißtreibende, aber lohnenswerte Tour durch die Klosterwelt. Nach einer Einstimmung im Erzbischöflichen Jugendamt gab Schwester Claudia Einblicke in das Leben der Maria-Ward-Schwestern. Dabei ging es zum einen um Leben und Wirken der Ordensgründerin, deren Sterbekissen die Schüler bestaunen konnten. Zum anderen wurde aber auch die Motivation, in ein Kloster zu gehen thematisiert. Hier nannte Schwester Claudia vor allem das Leben in enger Beziehung zu Gott und den Dienst am Nächsten, aber auch die Gemeinschaft innerhalb des Ordens. Einen ganz privaten Einblick gewährte sie den Coburgern, als sie – zum ersten Mal überhaupt – die Gruppe in ihr Zimmer führte. Nach den „englischen Fräulein“ führte der Weg zu den Comboni-Missionaren. Hier machten Pater Alfons und Schwester Laura die Schüler auf den weltweiten Einsatz der Missionare aufmerksam. So sind viele Missionare in Brasilien und v.a. in afrikanischen Länden wie Simbabwe tätig, wo sie den Ärmsten der Armen beistehen und dabei Konflikte mit der Politik oder den Besitzenden nicht scheuen. Ein Dienst, für den schon mancher Missionar mit seinem Leben gezahlt hat. Nach einer kurzen Mittagspause machten sich die Schüler auf den steilen Weg zu den Dillinger Franziskanerinnen. Hier stand Schwester Maria Rede und Antwort. Die Franziskanerinnen sind vor allem im sozialen Dienst tätig und unterhalten zahlreiche Schulen und Kindergärten. Schwester Maria ging aber auch auf Fragen nach dem Umgang miteinander im Kloster ein und zeigte, dass Klosterleben und Familie gar nicht so verschieden sind. Den Abschluss der Klostertour bildete, nach einem längeren Marsch durch die verwinkelten Gassen der Bamberger Altstadt, die Informationsstelle Berufe in der Kirche. Hier wurde mit einem atemberaubenden Domblick von der Terrasse des Turmes aus eine kurze Rückschau gehalten, bevor eine Erfrischung auf dem Programm stand. Auf dem Heimweg zeigten sich die Ernestiner von den authentischen Berichten der Ordensleute beeindruckt und um einige Erfahrungen reicher.
Christoph Röder

Religionsklassen des Ernes unterstützen Manjula-Kumari

Soziales Handeln kann man theoretisch besprechen, praktisch wird es aber erst durch eigenes Tun. Deshalb unterstützen katholische Religionsklassen des Ernestinums ein Patenkind. Jede/r Schüler/in spendet monatlich einen festen Betrag.

 Das neue Patenkind stellt sich vor

Nachdem die Patenschaft für Bien beendet war, wurde den Ernestinern ein neues Patenkind zugewiesen. Es ist                   

Manjula-Kumari-Mehta

aus Nepal.

 

Manjula-Kumari ist 11 Jahre alt und kommt aus dem Osten Nepals. Sie hat drei ältere Brüder. Wie die meisten Nepali ist sie eine Anhängerin des Hinduismus. Als Mädchen blieben ihr ohne Schulbildung nur die Möglichkeiten, zu heiraten oder als Hausmädchen zu arbeiten. Durch die Patenschaft wird nicht nur Manjula-Kumari unterstützt, sondern das ganze Dorf, in dem sie lebt.

 

Nepal

 

Es ist eines der ärmsten, aber auch der schönsten Länder der Erde: Nepal

 

Geographisch wird Nepal vor allem durch die Gebirge wie den Himalaja mit dem Mount Everest oder den Anapurna bestimmt. Es gibt aber auch einige Regionen mit einem subtropischen Klima. Im Terrai, einem Nationalpark, lebt z.B. das größte Vorkommen an Panzernashörnern weltweit.

  

 

Soziale Situation Nepals

Die Bevölkerung Nepals ist extrem arm: Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei nur 270 $ (im Vergleich: in Deutschland liegt es bei 34.580 $). Das heißt, dass viele Menschen täglich weniger als einen Dollar zur Verfügung haben – für Wohnung, Essen, Kleidung, medizinische Versorgung ... – für uns unvorstellbar! Auch andere Zahlen belegen die schlechte Entwicklung des Landes: Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur 62 Jahre (in Deutschland 79 Jahre), 74 von 1000 lebend geborenen Kindern sterben im Kindesalter (Deutschland: 5) und 65% aller Frauen und 37% der Männer sind Analphabeten. Die meisten Familien leben in kleinen Ein-Zimmer-Hütten aus Holz oder Lehmziegeln. Sauberes Trinkwasser oder Strom gibt es in den ländlichen Gebieten nur selten. Dennoch sind die Nepali ein freundliches und aufgeschlossenes Volk, das auch gerne mit Fremden, die Nepal meist als Touristen besuchen, in Kontakt tritt.

 

Nepalische Küche

 

Die Küche Nepals ist oft durch die Indiens beeinflusst, Fleisch isst man jedoch aus Kostengründen nur selten.

Das Nationalgetränk ist Chai, ein mit viel Zucker und Milch sowie verschiedenen Gewürzen gekochter Tee. Als Hauptnahrungsmittel dient den Nepali Dal Bhat: Linsen (Dal), die als eine Art dünne Suppe mit Reis und Pickles (eingelegtes, scharf gewürztes Gemüse) gegessen werden. Meist gibt es davon nur eine große Portion am Tag – jeden Tag.

 

Aktuelles zur Patenschaft (Stand März 2009)

Der Kontakt mit Manjula-Kumari soll nicht auf einer Art finanziellem Abhängigkeitsverhältnis bestehen, sondern durch Briefwechsel einen echten Austausch ermöglichen. Die neuesten Briefe bzw. Berichte sollen deshalb hier inhaltlich wiedergegeben werden.

Brief an Manjula-Kumari vom 26.2.2009

 

Dear Manjula-Kumari,

we are two of the girls and boys, who donate money to you. We are all about 13 years old and our teacher in Religious Education told us, that you haven´t got as much money. We live in Coburg a town in Bavaria a federal state in the south of Germany. We have got a big castle at the top of a hill in our town it is called “Veste Coburg” and in the 15th century knights lived there. And we have got a sausage which is typical of our town it is known as “Coburger Bratwurst” and sold by old ladies at the market place in our city. Maybe you could write back and tell us a bit about you and your town.

Bye, Mari-Sophie and Rieka

 

Kontakt

Gymnasium Ernestinum Coburg

Untere Realschulstraße 2
96450 Coburg
Tel. 09561 - 894400
Fax. 09561 - 894444
sekretariat@ernestinum.coburg.de