Naturwissenschaftlich-Technologisches und Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium

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Fachprofil & Lehrerteam

Einige Gedanken zum Lesen

Wer kennt das nicht? Ein guter Roman, der einen packt, eine Handlung, von der man unbedingt wissen muss, wie es mit der Heldin/dem Helden weitergeht, ein „Film“, in dem man sein eigener Regisseur ist…

Besonders die Ferien, in denen wir die Pflichten des Alltags etwas langsamer angehen können, sind die ideale Zeit, sich mit dicken „Schmökern“ zurückzuziehen und in eine eigene Welt abzutauchen. Dass dies nicht für jeden selbstverständlich ist, bekommt man als Deutschlehrer leider häufiger zu hören. So gibt es immer wieder Schüler und dies auch in höheren Klassen, die beteuern, noch nie ein Buch „richtig“ (also von Anfang bis Ende)  gelesen zu haben.

Abgesehen davon, dass diese Aussage in vielen Fällen übertrieben ist, muss man doch feststellen, dass sich das Leseverhalten in den letzten Jahren verändert hat und sich ständig verändert. Wer kann es unseren Schülern auch verübeln? Heutzutage stehen sie vielfältigen Angeboten gegenüber, die nur noch wenig mit dem „klassischen“ Lesen zu tun haben und mit denen sie ihre Freizeit gestalten können.

Dieser Entwicklung entgegenzusteuern und die Lust am Lesen zu wecken, stellt für die Deutschlehrer  - meiner Meinung nach -  eine der größten Herausforderungen dar. Es kommt häufig vor, dass Eltern in der Sprechstunde um Rat bitten, wie sie ihren Sohn/ihre Tochter zum Lesen motivieren können. Eine Antwort hierauf ist nicht immer einfach. Hervorzuheben ist, dass die Heranwachsenden Vorbilder brauchen: In einem Elternhaus, in dem das Lesen von und das Leben mit Büchern und Zeitungen selbstverständlich sind, wird ein Kind eher diese Freude am Lesen erfahren. Das Diskutieren über Gelesenes und das Besprechen von Passagen, die vielleicht nicht so leicht zu verstehen sind, gehören ebenso dazu.

Was machen wir nun im Fach Deutsch? Hierauf gibt es viele Antworten: Neben den Texten aus den Schulbüchern oder den Sammlungen der Lehrkräfte lesen wir die sogenannten „Ganzschriften“. Unterschiedliche Möglichkeiten, mit diesen Texten umzugehen, bieten sich an: das gemeinsame Lesen, das Spekulieren darüber, wie es weitergehen könnte, das Verfassen von Lesetagebüchern oder Briefen an die im Text vorkommenden Figuren, das Umsetzen des Gelesenen in Standbilder oder kurze Stücke … Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Aber es gibt noch mehr: die beliebten Lesenächte oder auch ein Kino- oder Theaterbesuch nach dem gemeinsamen Leseerlebnis, um die Interpretation des Werkes aus der Sicht des Regisseurs zu sehen und anschließend darüber zu diskutieren.

Darüber hinaus versucht die Fachschaft Deutsch immer wieder, das Interesse am Lesen auch außerhalb des Stundenplans zu fördern: beispielsweise durch Besuche der Stadt- und Landesbibliothek, die Teilnahme am bundesweiten Vorlesewettbewerb, Angebote von W- und P- Seminaren (aktuell: Verfassen von Kinderbüchern für das Vorschulalter, Lesepaten. Ein Projekt zur Leseförderung in der Unterstufe, Das Motiv der Zeitreise in der deutschsprachigen Literatur), die ständig wachsende Schülerbibliothek, …

Sie sehen, das Angebot der Fachschaft ist vielfältig, und ich entschuldige mich vorsorglich schon bei den Kollegen, deren Aktivitäten ich nicht genannt habe.
Dass das Leseverstehen in allen Fächern eine Grundkompetenz ist, muss hier nicht weiter diskutiert werden. Wichtig ist, dass unsere Schüler immer wieder die Freude am Lesen vor Augen geführt bekommen und die Leseerfahrung selbst machen können. Für eine Deutschlehrerin/einen Deutschlehrer gibt es wohl nichts Schöneres als folgende Aussage: „Das Buch, das wir gelesen haben, war toll, und ich habe schon mit der Fortsetzung angefangen!“

 

Lehrerteam

Die folgenden Lehrkräfte unterrichten im aktuellen Schuljahr das Fach Deutsch am Ernestinum:

StD Norbert Berger, StR Matthias Eichhorn, OStRin Isolde Heilgenthal-Habel, OStR Jörg Kessel, StD Joachim Kolb, StD Wolfgang Matthe, StD Klaus Mischke, StR Steffen Placzek, LAssin Marjana Schäftlein, StDin Wiltrud Schwarz, StRin Tanja Storandt, StRin Petra Wöhner

 

Kontakt

Gymnasium Ernestinum Coburg

Untere Realschulstraße 2
96450 Coburg
Tel. 09561 - 894400
Fax. 09561 - 894444
sekretariat@ernestinum.coburg.de